Heißausbildung im Abschnitt Lans

Ganz schön heiß ging es vom 17. bis 19. November 2016 im Abschnitt Lans zur Sache. Am Parkplatz der Glungezerbahn war eine Realbrandsimulationsanlage aufgebaut. Der große Überseecontainer wartete auf die Atemschutzgeräteträger mit Temperaturen um die 800°C. Jeder Lehrgang dauerte ca. 4 Stunden, so hat jeder Teilnehmer genügend Zeit jede Station selbst zu durchleben bzw. auszuprobieren.

Begonnen wurde immer mit einer theoretischen Einschulung, wobei die Gefahren des Atemschutzeinsatzes den Kameraden nähergebracht wurden. Ebenso gab es Informationen zum richtigen deuten von Brandrauch. Die verschiedenen Druckzonen wurden ebenfalls theoretisch besprochen. Auch einige Videos zu zum Teil prekären Situationen aus Einsätzen wurden gezeigt und brachten so manchen Kameraden auch zum Nachdenken.
Einsatz war auch schon im Schulungsraum gefragt. Die „richtige“ Türöffnung wurde gleich praktisch vorgezeigt.

Anschließend wurde es ernst. Beim Brandcontainer eingetroffen ging es nach einem kurzen Überblick in die volle Atemschutzausrüstung. Als Schutz für die Geräte und Kleidung gab es noch einen Überwurf. Begonnen wurde mit mehreren Rauchgasdurchzündungen. Dabei nehmen die Teilnehmer allesamt im Container Platz und die Türen werden geschlossen, somit sammelt sich der Rauch im Container, wenn dann die Tür wieder geöffnet wird und Sauerstoff hineinströmen kann kommt es zur Rauchgasdurchzündungen oder auch Backdraft. Dies wurde gleich mehrfach wiederholt.
Nach dieser Übung konnte man durch die Maske erkennen, dass sich die zuerst etwas skeptischen Blicke in strahlende verwandelt haben.

Nach einer kurzen Pause ging es Truppweise in den Container. Die Aufgabe war, die Tür zum Brandraum richtig zu öffnen und das richtige Kühlen der Rauchgase. Die richtige Strahlrohrtechnik wurde zuvor vor dem Container geübt.

Bei der letzten Übung galt es wieder den Brand im Container zu bekämpfen allerdings war jetzt die Tür zum Brandraum geöffnet. Den Abschluss machte immer die Vorführung wie gefährlich die Verwendung von zu viel Wasser sein kann. Hierbei wurden 30 Sprühstöße im Container gemacht und so der plötzliche Hitzedurchschlag durch die Schutzkleidung spürbar.

Bei den Trainingstagen wurden 140 Stück 200 Bar Flaschen und 54 Stück 300 Bar Flaschen verbraucht.

Auch die FF Ellbögen war Donnerstag bis Samstag mit insgesamt 4 Trupps bei der Heißbrandausbildung mit Begeisterung dabei.

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Bericht: FM Alexander Nairz (ÖA FF Aldrans)
Bearbeiter: LM Julia Rumpf

Bilder: OLM Christian Lener (FF Ellbögen), ÖA FF Aldrans

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